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Termine
Veranstaltung
- Titel:
- Theater: Die schmutzigen Hände
- Wann:
- 27.04.2010
- Kategorie:
- Herford
Beschreibung
Ort: Theater Herford
Zeit: 20 Uhr
Hugo ist 20 und will die Welt verändern. Jetzt. Sofort. Er ist in eine im Untergrund operierende Partei eingetreten und soll mit einem gefährlichen Auftrag seine Tauglichkeit beweisen. In der Absicht, den Funktionär Hoederer zu ermorden, heuert er als dessen Privatsekretär an. Hoederer, der nicht davor zurückschreckt, sich die Hände im politischen Kampf schmutzig zu machen, wird der Kollaboration verdächtigt. Er hat Verhandlungen mit der Gegenpartei aufgenommen. Je besser Hugo Hoederer kennen lernt, desto mehr beschleichen ihn Zweifel an seiner eigenen Entschlossenheit. Er schiebt den Mordauftrag vor sich her. Dabei will er doch seiner Frau Jessica und der radikalen Parteifreundin Olga beweisen, dass er ein echter Revolutionär ist und kein Heißsporn oder intellektueller Schwätzer! Als der Schuss fällt, ist nicht klar, aus welchen Motiven Hugo gehandelt hat. War es Eifersucht oder ein politisches Attentat?
Sartre stellt die Frage nach der politischen Verantwortung des Einzelnen gegenüber der Gesellschaft ins Zentrum. Schon 1948 formulierte er damit ein Problem, das uns heute zunehmend beschäftigt: Wie positioniere ich mich als politisches Individuum innerhalb der Gesellschaft?
Ein Politkrimi in sieben Bildern von Jean-Paul Sartre
Das Rheinische Landestheater Neus
Zeit: 20 Uhr
Hugo ist 20 und will die Welt verändern. Jetzt. Sofort. Er ist in eine im Untergrund operierende Partei eingetreten und soll mit einem gefährlichen Auftrag seine Tauglichkeit beweisen. In der Absicht, den Funktionär Hoederer zu ermorden, heuert er als dessen Privatsekretär an. Hoederer, der nicht davor zurückschreckt, sich die Hände im politischen Kampf schmutzig zu machen, wird der Kollaboration verdächtigt. Er hat Verhandlungen mit der Gegenpartei aufgenommen. Je besser Hugo Hoederer kennen lernt, desto mehr beschleichen ihn Zweifel an seiner eigenen Entschlossenheit. Er schiebt den Mordauftrag vor sich her. Dabei will er doch seiner Frau Jessica und der radikalen Parteifreundin Olga beweisen, dass er ein echter Revolutionär ist und kein Heißsporn oder intellektueller Schwätzer! Als der Schuss fällt, ist nicht klar, aus welchen Motiven Hugo gehandelt hat. War es Eifersucht oder ein politisches Attentat?
Sartre stellt die Frage nach der politischen Verantwortung des Einzelnen gegenüber der Gesellschaft ins Zentrum. Schon 1948 formulierte er damit ein Problem, das uns heute zunehmend beschäftigt: Wie positioniere ich mich als politisches Individuum innerhalb der Gesellschaft?
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